Unser Check: Die Straßentauglichkeit für Ihr PKW

Wie ein Kennzeichen hergestellt wird

In der BRD sind ca. 40 Mio. PKWs angemeldet. Ohne ein Kfz-Kennzeichen dürfen diese Kraftfahrzeuge in der deutschen Bundesrepublik nicht gefahren werden. Gebraucht werden sie in großen Mengen, aber wie erfolgt die Herstellung?

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1956 war das Kalenderjahr, in dem in der deutschen Bundesrepublik die Produktion von Kennzeichen für Kraftfahrzeuge begann. Die Schilder zeigen zusammen mit einer Zulassungsbescheinigung, dass ein PKW Verkehrstauglich ist und zugelassen wurde. Zudem wurde der TÜV eingeführt,um Auto einen gewissen Sicherheitsstandard zu bieten. Somit konnte jeder Autofahrer sein Auto tiefer legen oder eine diverse Halterungsvorrichtungen anbringen und diese befestigen. Sollten Sie vor haben, größere Gegenstände zu transportiert werden, sollten Sie diese Seite sich anschaue.

Produziert im Heißprägeverfahren

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Die Anfertigung jedes Kennzeichens erfolgt gemäß strenger Vorgaben sowie genauer Prüfung. Werden diese Vorgaben nicht erfüllt, führt dies zur Unzulässigkeit der Kfz-Kennzeichen. Ursprünglich erfolgte ein Beschichten der Kfz-Kennzeichen mit einem lösungshaltigen Speziallack. Die Produktion erfolgt seit den 90er Jahren aus Aluminium im Heißprägeverfahren.

Benötigt werden für das Heißprägeverfahren neben einem Blech (vorwiegend Aluminium) und Buchstaben sowie Ziffern zum Aufpressen auf das Blech. Das Schild selbst wird mit Pressen und Stanzen geformt. Eine Beklebung mit selbstleuchtender Folie vor dem Prägen sorgt beim Kfz-Kennzeichen für eine gute Lesbarkeit und Reflektion im Dunkeln. Wenn der Rohling gefertig ist, wird das Nummernschild gepresst.

Das Kennzeichen wird in eine Presse gelegt, in der die nötigen Zahlen und Buchstaben eingesetzt werden. Für das Prägen ist ein hoher Druck notwendig. Danach laufen die Schilder durch eine schwarze Folie, die zügig trocknet. Die Zahlen und Buchstaben erhalten so ihre schwarze Färbung. Die Farbfolien gibt es ebenso in den Farbtönen rot für rote Kennzeichen (Händlerkennzeichen respektive 07-er-Kennzeichen) und in grün für steuerfreie Kfz-Kennzeichen.

Die Herstellung aus Acryl-Kunststoff und LED

Für die Produktion von Nummernschildern gibt es seit dem Kalenderjahr 2006 zwei neue Verfahren: Die erste Möglichkeit ist der Einsatz von Acryl-Kunststoff anstatt von Metall. Diese Variante erinnert an britische Nummernschilder. Alternativ kann ebenso die LED-Technologie eingesetzt werden. Die Bestrahlung mit weißen Licht erfolgt hierbei durch auf der Rückseite der Kfz-Kennzeichen angebrachte LED-Lichter. Hergestellt sind die Nummernschilder aus einem lichtdurchlässigen sowie selbstleuchtenden Kunststoff.

Ein Nummernschild darf nicht jeder anfertigen. Die Anfertigung muss DIN-zertifiziert sein – ohne dieses Zertifikat dürfen keine Nummernschilder veräußert werden. Wenn es darum geht, was auf einem Kfz-Kennzeichen sein darf und was darauf vorhanden sein muss, dann hilft die STZVO. Z B darf ein DIN-Stempel nicht fehlen. Eingeprägt wird dieser in den meisten Fällen im Europa-Zeichen.

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